Burgen, Stadtmauern und andere Wehrbauten in Europa
Burgen, Burgruinen, Burgwaelle, Turmhuegel, Festungen, Stadtmauern und Wehrkirchen - und auch manches Schloss oder Herrenhaus - in Deutschland und vielen Regionen Europas - alle selbst besucht und fotografiert auf zahlreichen Exkursionen. | | Start war am 07.11.2007, inzwischen sind 2.557 Objekte aus 25 Staaten erfasst, davon schon 858 (33,55%) etwas ausfuehrlicher mit Text, Daten und 8.644 Bildern in 708 Alben - dazu noch 239 interaktive 360°-Panoramen auf "www.panoramaburgen.de". | | | |
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Ordens- und Bischofsburgen im noerdlichen Polen
 | | Auf dem Gebiet des Deutschen Ordens im ehemaligen West- und Ostpreussen im Norden Polens wurden ab dem 13. Jahrhundert zahlreiche Ordens- und auch Bischofsburgen errichtet. Viele dieser Burgen sind bis heute (teils als Ruinen) erhalten geblieben und werden unterschiedlich genutzt. Die Marienburg z. B. zaehlt |
zu den groessten und bekann-testen mittelalterlichen Burgen in Europa. Sie war Hochmeistersitz des Deutschen Ordens und ist heute eine der groessten Touristenattraktionen Polens. Bestehend aus dem Hochschloss, dem Mittelschloss und einer Vorburg erstreckt sich die maechtige Anlage umgeben von
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zwei Mauerringen ueber 600 m entlang der Nogat. Die Ordensburgen
Buetow und Rhein sowie die Bischofsburg Roessel wurden zu Hotels
ausgebaut, in Barten ist ein Hotel in Planung. Rastenburg, Mewe,
Marienwerder, Strasburg, Gollub, Allenstein, Heilsberg,
Osterode, Rehden und Neidenburg - um nur einige zu nennen - sind als Museen
eingerichtet, waehrend sich in Mohrungen, Preussisch Mark, Schoenberg
und Kischau private Eigentuemer im Rahmen ihrer Moeglich-keiten um den Erhalt dieser historischen Bauwerke bemuehen. (weiter...)
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Kirchenburgen in Siebenbuergen - Tartlau/Prejmer und Birthaelm/Biertan
Von den einst dreihundert stark befestigten Kirchenburgen im Siedlungsgebiet der Siebenbuerger Sachsen im heutigen Rumaenien finden sich nur noch etwa einhundertsechzig dieser Wehranlagen in ueberwiegend schlechtem Zustand. Ganz wenige davon hatten bisher das Glueck, als Weltkulturerbe anerkannt zu wer- |
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| |  | den wie z. B. die Kirchenburgen in Tartlau und Birthaelm - um viele andere steht es nicht gut. Tartlau war eine der staerksten Kirchenburgen im aeussersten Suedosten Siebenbuergens. Ueber die Jahrhunderte vielen Angriffen einfallender Heere ausgesetzt, wurde sie nur selten erobert. Birthaelm in der Naehe von |
Mediasch gehoerte zu den Zwei Stuehlen, war zeitweise Bischofssitz und liegt auf einem zwanzig Meter hohen Huegel ueber der kleinen Stadt, geschuetzt durch eine dreifache Ringmauer mit mehreren Tuermen. | | |
Gotland - Visbys Stadtmauer aus der Hansezeit
 | | Die Stadtbefestigung von Visby auf Gotland ist die besterhaltene in ganz Skandinavien und gehoert zu- sammen mit der Altstadt seit 1995 zum Weltkulturerbe. Der erste schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts fertiggestellte und somit aelteste Mauerbereich ist die Seemauer mit einer urspruenglichen Laenge |
| von 1.400 m und Hoehe von 5,50 m, die moegliche Angriffe von der Seeseite aus abwehren sollte. Um 1260 wurde mit dem Bau einer ersten landseitigen Stadtmauer aus Kalkstein begonnen; diese hatte eine Laenge von ca. 2.000 m bei einer Hoehe von 5,50 - 6,00 m. In einer weiteren Bauphase wurden die Mauerbereiche zwischen den Toren durch Feldtuerme nochmals verstaerkt und die Mauer um 2,50 - 4,00 m erhoeht. |  |
Im letzten Ausbau war die Stadtmauer der schwedischen Hansestadt 3.440 m lang und besass 29 Feldtuerme, von denen noch 27 erhalten sind. Von den ehemals 22 Sattel- oder Haengetuermen gibt es noch 9 an der Zahl. (weiter...) | | |
Schottische Burgen - Duffus Castle und Corgarff Castle
In Schottland gibt es mehr als dreitausend Burgen in unterschiedlichster Erhaltung. Duffus Castle z.B., ein "Motte and Bailey Castle" diente ueber fuenfhundert Jahre als befestigter Herrensitz. In dieser Zeit gab es grosse Veraenderungen, die groesste war der Ersatz der urspruenglichen Holz-Erde-Befestigung durch |
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| |  | eine neue Burg aus Stein. Bereits die erste, 1150 erbaute Burg ge- hoerte zu den staerksten Befestigungen in Schottland. Corgarff Castle dagegen, ein "Tower House", ist ein typisches Beispiel für einen kleinen befestigten Wohnsitz des schottischen Adels im 16. Jahrhundert. Der Kern war das Turmhaus. In diesem befand sich |
im Erdgeschoss der Saal, mit Kellern darunter fuer die Lagerung der Vorraete und weiteren Raeumen in den darueber- liegenden Stockwerken. (weiter...) | | |
Ordens- und Bischofsburgen in Lettland
 | | Bis 1207 unterwarf der Schwertbruederorden, 1202 von Bischof Albert I. von Riga gegruendet und 1237 in den Deutschen Orden eingegliedert, das Livengebiet, von dem er ein Drittel erhielt und damit den ersten Ordensstaat des Hochmittelalters schuf. Die Ordensburg Bauske wurde im Jahr 1443 durch den |
| Ordensmeister Vincke von Overberch auf einem zwischen zwei Fluessen liegenden Huegel errichtet, um die Suedgrenze des Ordensgebietes gegen Litauen zu schuetzen. Die Bischofsburg Treyden wurde 1214 auf Anordnung des Erzbischofs Albert von Riga auf den Resten einer Livenburg errichtet und diente |  | |  |
Nymburk und Polička - zwei Stadtbefestigungen in Tschechien
| In etwa einhundert Staedten Tschechiens findet man bis heute sichtbare Reste der mittelalterlichen Stadt-befestigungen. Die Stadtmauern der ostboehmischen Stadt Polička gehoeren zu den am besten erhaltenen Befestigungssystemen in der Tschechischen Republik. Der Mauerring mit neunzehn Tuermen und einer |  |
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| Laenge von 1.220 m rund um den historischen Stadtkern ist fast vollstaendig vorhanden. Nymburk liegt in Mittelboehmen an der Elbe. Von der einst die Stadt umlaufenden 1.500 m langen Ziegelmauer ist ein etwa zweihundert Meter langer Mauerzug mit mehreren Tuermen am Hafen erhalten. |
Zusaetzlich war die Stadt im Sueden durch die Elbe und an den anderen Seiten durch einen doppelten Wassergraben geschuetzt. | | |
www.bernievancastle.de
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